Voraussetzungen und Ausbildungen zum Rettungshundeteam
In der DRK RHS Altenkirchen - wie im Rettungshundewesen generell - kommt es darauf an, nicht nur den Hund, sondern auch den Rettungshundeführer auf seine zukünftigen Aufgaben vorzubereiten. Daher wird auch gerne und oft von Rettungshundeteams - also Hund und Hundeführer - gesprochen.

Ausbildung des Hundeführers

Der Hundeführer muss nicht nur lernen, wie er einen Rettungshund richtig führt und ausbildet, er muss auch einiges an Theorie und Praxis im Umfeld der Rettungshundearbeit erlernen. Dazu zählen

  • DRK-Einführungsseminar (Grundlagen des Roten Kreuzes)
  • Sanitätsdienstliche Ausbildung im DRK
  • BOS-Funklehrgang (analog / digital)
  • Einsatztaktik (Flächen - und / oder Trümmersuche)
  • Erste Hilfe am Hund
  • Kynologie (die Lehre des Hundes)
  • Karte, Kompass & GPS (Orientierung)
  • Grundsätze beim Transport von Hunden
  • Unfallverhütung / Sicherheit im Einsatz
Ausbildung des Hundes

Welche mögliche Ausbildung ein Rettungshund erhält bzw. durchläuft, wird auf den folgenden Seiten dargestellt. Zur Auswahl der passenden Ausbildung für den Rettungshund gibt es keine standardisierten und pauschalen Antworten. Alle hier vorgestellten Anzeigearten (- also die Art, mit der der Hund eine vermisste Person seinem Hundeführer anzeigt -) haben ihre Vor- und Nachteile. Es gibt (wenn auch selten) auch Hunde, die mehrere Anzeigearten beherrschen.

Egal, welche Ausbildung ein Rettungshundeteam durchläuft: Rettungshundearbeit ist sehr zeitintensiv. Die Teams müssen auch nach bestandener Rettungshundeprüfung intensiv trainieren. Damit ist die Rettungshundearbeit eine immer währende Herausforderung!